Körpersprache, Kommunikation, Persönlichkeit

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Kraft Voll Leben - Evelyn Otte - Seminare nach der Galli-Methode

Kraftvoll Leben - Seminare nach der Galli-Methode mit Evelyn Otte.

Kellerkinder

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Am Montag habe ich mir vorgenommen, richtig früh aufzustehen und zum Yoga zu gehen. Dann will ich mal endlich mein Büro aufräumen und diesen Text schreiben, der schon solange halbfertig in meinem Kopf sitzt. Meine Mutter wartet auch auf einen Anruf...
Es ist ist Montagmorgen acht Uhr, ich sollte jetzt aufstehen - oh, es ist aber so schön kuschelig im Bett.. noch eine Viertelstunde! - und noch eine...! Neun Uhr ... puh, ich zwinge mich mühsam aufzustehen und aufs Klo zu gehen! Dort sitze ich und lese in der Zeitung einen interessanten Artikel...danach finde ich mich dabei wieder, wie ich vor dem Spiegel meine Pickel ausdrücke...
ich koche mir einen Kaffe und gehe damit wieder ins Bett, danach bin ich so müde, dass ich wieder einschlafe.....
endlich aufgestanden, habe ich keine Lust zum Duschen und probiere zehn verschiedene Outfits an, um dann letztendlich doch den Jogginganzug anzubehalten.
- die Tranfunzel hat sich an diesem Morgen ganz verwuschelt in meinem Leben platziert!

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Dienstag: ich wache richtig früh auf und bin hellwach, habe eine gute Idee für meinen Flyer!
Also: Kaffe und Müsli, dabei schon den Computer angeschaltet und einige Notizen gemacht. Zehn Mails im Posteingang, gleich drei wichtige beantwortet. Mit Elan ins Bad, am Ende noch schnell das Waschbecken geputzt. Angezogen, mal eben die Wäsche in die Maschine.
Am Telefon zwei Arzttermine klargemacht. Meine Schuhe geputzt und dann zur Arbeit.
Nachmittags eingekauft, ein Päckchen verschickt, Johnnisbeeren gepflückt und danach 15 Gläser Marmelade gekocht.
Heute ist Aktivtag - der Fetzer bestellt zackige Grüsse!


 

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Mittwoch: ein ausgiebiges Frühstück mit meiner Tochter - es gibt viel zu erzählen.
danach auf dem Weg zum Mittagessen Erika getroffen und mit ihr eine halbe Stunde in der Sonne gesessen, wir hatten schon solange keine Zeit mehr zum Reden - sie konnte mir einige Geschichten erzählen - spannend. Beim Essen sitze ich in einer fröhlichen Runde - so habe ich schon lange nicht mehr gelacht.
Ich freue mich richtig auf den Gemeinschaftsnachmittag, wenn mal wieder alle zusammenkommen.
Den Tag beschliesse ich mit meinen Freundinnen bei Wein und Nüsse. Tratschen - wie schön.
So hat das Lästermaul mal wieder aufgetankt!

 

 

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Donnerstag: ich fühle mich schon beim Aufwachen richtig prima und zuversichtlich:
heute kann mir nichts misslingen!
Und gestern meine Gruppenleitung - ich war ja wohl richtig gut! Heute könnte ich mir mal  was gönnen - essen gehen - mal wieder jemanden einladen. Ja!
Vorher kaufe ich mir noch den teuren Füller, der mir neulich so gut gefallen hat.
Und, warum sollen meine guten Sachen immer im Schrank hängen: ich ziehe sie heute an.
Ich betrachte mich im Spiegel und finde mich sehr attraktiv, beeindruckender als viele Frauen.
Ich mache echt was her.
Der Großkotz macht sich überzeugend breit!

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Freitag: ich wache auf und erinnere mich an einen süssen Traum:
auf einer Party hatte ich ihn getroffen, jünger als ich, es knisterte sofort zwischen uns, nach einem langen Flirt mit den Augen kam er zu mir und führte mich auf die Tanzfläche und machte mir Komplimente, hielt mich genau richtig... ich spüre noch jetzt das Prickeln der Erotik am ganzen Leib, als wäre der Traum real.
Heute ziehe ich den kurzen Rock an und den Pullover, der meine Brüste so schön betont. Ich will mir dieses Gefühl bewahren.
Auf dem Weg zum Essen pfeift mir ein Handwerker hinterher. Ich bin seit langem mal wieder in Flirtstimmung und das scheint bei den Männern anzukommen.
Das Flittchen geniesst sich selbst und die Aufmerksamkeit im Flirt!

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Samstag: heute wird gejoggt und danach gibts nur Obst zum Frühstück! Mit dem Schlendrian ist jetzt Schluss. Ich brauche dringend mehr Disziplin. Heute mache ich auch unbedingt mal meine Kleidung heile, sonst bin ich ständig versucht, mir etwas neues zu kaufen,und dass kann ich mir in meiner Situation wirklich nicht leisten.
Susi hat mich gefragt, ob ich heute abend mit ins Kino gehe, aber so toll kann der Film nicht sein, dass ich dafür Geld ausgeben will.
Karl hat angefragt, ob ich für ihn das Toilettenhäuschen putze - heute habe ich ihm endlich mal gesagt, dass ich mich ausgenutzt fühle und dass er es gefälligst selbst tun soll. Das hat sich gut angefühlt.
Schluss jetzt,es reicht, mit mir nicht! sagt der Geizhals.
 

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Sonntag: heute muss ich nix! Selbst das fällt mir schwer!
Schenke ich mir mal einen Tag Freiheit - krieg ich nicht hin. Schon morgens vorm Frühstück die Küche geputzt. Danach das Kaffeepulver auf Spüle und Fussboden verteilt...Sch...!
Na, ja, ich muss mich ja nicht wundern, was habe ich in der letzten Zeit eigentlich zustande bekommen?? Nix! Ich bin ständig aktiv, aber bringt das was!? Geld verdiene ich auch nicht genug.
Wenn ich wenigstens Abitur hätte, oder irgendeine Ausbildung mit der man was anfangen könnte...
Hat doch alles keinen Sinn - ich bin sowieso zu alt. Es gibt auch genug Leute, die das, was ich mache besser können. Wer bin ich denn schon?
Der Binnix schleicht entmutigt und wertlos durch mein Leben.

Das alles bin Ich.